Karen Swassjan

Geträumt oder gewollt?

Zwölf Skizzen über die Schweiz

2014, 168 S., kt., Fr. 16.– / € 14.– / ISBN 978-3-03769-050-5

Ein Nicht-Schweizer, ein Anthroposoph dazu, schreibt ein Buch über die Schweiz. Und er bezeichnet das kleine Land im Herzen Europas (nicht aber der EU) mit Rudolf Steiner (1921) als «Schwerpunkt der Welt». Wie kommt er dazu? Gilt dies, wenn es denn je zutraf, noch heute? Und was hat es mit der Anthroposophie zu tun, die in der Schweiz ihren Hauptwohnsitz fand? Die Antwort findet sich – neben zahlreichen weiteren erhellenden Essay-Schlaglichtern auf dieses in vielerlei Hinsicht einzigartige Land – in den 12 Skizzen dieses Bandes.

«Man fragt sich, ob es auf dieser Welt einen Schwerpunkt überhaupt noch gibt und geben kann. Gesetzt, dass der letztere weder im Politischen noch im Wirtschaftlichen, sondern nur noch im Geistigen zu schaffen wäre. Hier aber kann man eine Antwort unmöglich parat haben. Sie gibt es in dem Ausmaß nur, wie es Menschen gibt, die sie geben. – Die Willensnation Schweiz könnte sich ausgerechnet in diesem Punkt für eines der beiden dem Buch vorangestellten Motti von Victor Hugo entscheiden. Entweder: In der Geschichte wird die Schweiz das Schlusswort haben. Oder: Die Schweiz melkt ihre Kuh und lebt in Frieden.»